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Meine Kindheit war geprägt von liebenden Eltern, die ihren drei Töchtern ein biblisches Fundament mit auf den Lebensweg gaben. In meiner Kindheit versuchte ich immer brav zu sein und war auch sehr schüchtern. Ich versuchte mich möglichst anzupassen um nicht aufzufallen. Im Alter der Pubertät, rebellierte ich eigentlich nie. Wir gehörten einer Gemeinde (Freikirche) an. Die Ordnungen und Gesetzlichkeiten der Freikirche verstand ich damals nicht und sie bereiteten mir Mühe. Ich fügte mich jedoch ohne gross zu fragen oder zu rebellieren. Durch meine Eltern lernte ich Jesus schon früh kennen. Später hörte ich über Ihn in der Sonntagsschule und den Gottesdiensten. Ich betete viel zu Ihm. Mit etwa neun Jahren übergab ich Jesus mein Leben.
Unbewusst bemühte ich mich gut zu sein, denn so dachte ich Ihm zu gefallen. Ich begriff noch nicht, dass Er mich in erster Linie beschenken wollte. Mit einundzwanzig reiste ich mit meiner älteren Schwester ein halbes Jahr nach Israel um Land und Leute kennen zu lernen. Dort in der Ferne probierte ich alles aus, was ich früher nicht durfte oder was ich nicht gewagt hätte. Ich war Gott ferner denn je, und doch erlebte ich gerade dort seinen Schutz am meisten. Am Ende unserer Zeit in Israel, stürzte ich in eine Erschöpfungsdepression. Dies passierte, zurück in der Schweiz, noch zweimal. Rückblickend sehe ich die gnädige Hand Gottes, die mich von meinen eigenen Wegen abhielt. Ich war überzeugt, dass ich nach Israel auswandern müsse. Es kam nicht soweit.
Total am Boden, nach einem Selbstmordversuch im Herbst 2001, kam ich dank meinen Eltern und Schwestern, die mich aus der Psychiatrischen Klinik Waldau herausholten, in die Klinik Sonnenhalde in Riehen bei Basel. Endlich unterzog ich mich einer Therapie. Vorher war ich an mindestens zwei verschiedenen Orten davongelaufen. Ich befand mich unter lauter jungen Christen. Ich betete viel. Ein Gebet war: "Herr, wenn du mich noch haben willst, dann gib mir ein Zeichen." Ich begann um ein bestimmtes Zeichen zu beten. Dort in der Klinik erlebte ich das Erbarmen Gottes, und was mich am meisten beeindruckte war, Jesus blieb treu. Er hielt zu mir, auch wenn ich untreu war und davongelaufen bin.
Nach der Therapie konnte ich in die Lebensgemeinschaft Basivilla einziehen. Kurz nach meinem Einzug, gab mir Gott das erbetene Zeichen. Es ist für mich von grosser Bedeutung, denn ich weiss, Jesus liebt mich! Er hat mich berufen in seinen Dienst. Er ist treu! Er hat mich geheilt an Leib und Seele.
Beruflicher Werdegang:
1995 - 1998: Ausbildung als Pflegefachfrau im Salemspital.
2003 - (immer noch): Hausfrau-Managerin:-)
2007 - .........: Angestellt (20%) im Alterspflegeheim Seewinkel.
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